Folge 04: Auf einen Espresso mit…
Claudio Ferrara

In unserer Serie »Auf einen Espresso mit…« treffen wir uns regelmäßig mit interessanten Personen aus dem Umfeld der erneuerbaren Energien. Claudio Ferrara ist diplomierter Architekt und Physiker und mit dieser Qualifikation Experte im Bereich der bauwerkintegrierten Photovoltaik. Im Interview berichtet er über seine interessanten Projekte am Fraunhofer ISE und schildert – wie langsam Tradition in unserer Espresso-Serie – was er als Energieminister zuerst tun würde, wie die Pariser Klimaziele noch erreicht werden können und welche Technologie ihn, bei aller Begeisterung für die erneuerbaren Energien, abseits der PV am meisten fasziniert.

Interview und Schnitt: Simone Ringelstein | Editorial Team Innovation4E
Ton und Kamera: Timo Sigurdsson | Editorial Team Innovation4E

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Wärmeübertrager mit Drahtstrukturen: Ein besseres Design für luftgekühlte Kondensatoren?

Wärmeübertrager mit Drahtstrukturen: Ein besseres Design für luftgekühlte Kondensatoren?

Luftgekühlte Kondensatoren für die Trockenkühlung werden meist durch verschiedene Arten von Lamellen in ihrer Oberfläche vergrößert- zum Beispiel in Form von geschlitzten, wellenförmigen oder versetzten Lamellen. Diese Lamellen werden aus Blechen gefertigt und durch einen Fügeprozess an die Rohrwände kontaktiert. Die mögliche Vergrößerung der Oberfläche liegt dabei in der Größenordnung der verwendeten Bleche. Um diese Oberfläche noch weiter zu vergrößern, ohne dabei mehr Material zu verwenden, können feine Drahtstrukturen statt Metallblechen als Lamellen verwendet werden. Die Durchmesser der Drahtstrukturen sind im Bereich von 50 bis 250 µm. Zudem kann durch die regelmäßige Unterbrechungen der Strömungsgrenzschicht und die kleinen Dimensionen der Drahtstrukturen ein sehr hoher Wärmeübergangskoeffizient erreicht werden.

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Großer Bahnhof für Innovationen: das MATS-Kraftwerk in Ägypten

Ende Februar wurde in der City of Science and Technology im ägyptischen Borg El Arab bei Alexandria das »Multipurpose Applications by Thermodynamic Solar«, kurz »MATS«- Kraftwerk eingeweiht. Das solarthermische Kraftwerk, welches das erste seiner Art darstellt, wurde im Rahmen des Projektes von Forschungszentren und Industriepartnern aus Italien, Frankreich, UK, Deutschland und Ägypten entwickelt. Projektleiter Martin Karl war als Vertreter des Fraunhofer ISE, das das Projekt wissenschaftlich begleitet hat, bei der feierlichen Einweihung dabei.

Das MATS-Kraftwerk, basierend auf Parabolrinnenkollektoren mit einer Kollektorfläche von 10.000 m², liefert eine elektrische Leistung von 1 MW. Es deckt auf Abruf den Strombedarf von mehr als 1.000 Menschen und kann durch Nutzung der Abwärme täglich etwa 250.000 Liter Wasser entsalzen.
Das MATS-Kraftwerk, basierend auf Parabolrinnenkollektoren mit einer Kollektorfläche von 10.000 m², liefert eine elektrische Leistung von 1 MW. Es deckt auf Abruf den Strombedarf von mehr als 1.000 Menschen und kann durch Nutzung der Abwärme täglich etwa 250.000 Liter Wasser entsalzen.

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Die »Wohlfühltemperatur« für E-Fahrzeuge – Mehr Reichweite für Elektroautos durch optimierte Batteriebetriebsführung

Die »Wohlfühltemperatur« für E-Fahrzeuge – Mehr Reichweite für Elektroautos durch optimierte Batteriebetriebsführung

Was ist die »Wohlfühltemperatur« von Elektroautos? Dieser Frage gehen die Mitarbeiter des europäischen Forschungsprojekts JOSPEL nach und arbeiten am Optimierungspotential von E-Autos. Das Projekt verfolgt den Ansatz durch effiziente und kostengünstige Klimatisierungslösungen speziell für batterieelektrische Fahrzeuge deren Energieeffizienz und Reichweite zu erhöhen. Experten des Fraunhofer ISE arbeiten mit Industriepartnern an einer optimierten Batteriebetriebsführung – durch optimale Temperierung soll die Lebensdauer des Batteriesystems gesteigert werden…

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Ein Jahr Doppelspitze am Fraunhofer ISE – Rückblick und Ausblick zum Jahresende

Das Jahr 2017 geht zu Ende und damit auch eine besonders spannende Zeit für das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Unsere neuen Institutsleiter Prof. Hans-Martin Henning und Dr. Andreas W. Bett haben dies zum Anlass genommen, einerseits zurückzublicken, andererseits schon einen Blick in die Zukunft zu werfen – auf innovative Themen in der Fraunhofer-Forschung, Herausforderungen und positive Ereignisse, die im kommenden Jahr anstehen…

Unsere Institutsleitung im Profil