Gedruckte »in-situ« Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend und lokal produzierbar

Gedruckte »in-situ« Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend und lokal produzierbar

In den letzten Jahren sind die Kosten von Photovoltaik stark gefallen. Heute sind die Stromgestehungskosten von Solarmodulen bereits so niedrig, dass sie mit denen von fossilen Energieträgern konkurrieren können. Dies wurde durch die Integration von F&E Ergebnissen, aber auch durch den schnellen Ausbau an Produktionskapazitäten für die Silicium Photovoltaik erreicht. Durch die Fokussierung auf die Kostenreduktion stand der Aspekt der Nachhaltigkeit bisher nicht so sehr im Vordergrund. So gibt es unter anderem noch Verbesserungspotenzial beim Energie- und Rohstoffverbrauch während der Herstellung. Forschungsarbeiten, die zukünftig eine möglichst ressourcenschonende, lokal produzierbare Photovoltaik ermöglichen, sind daher wünschenswert. Am Fraunhofer ISE wurde aus dieser Motivation heraus das Konzept der »in-situ« Herstellung von gedruckten Solarmodulen erfunden und weiterentwickelt.

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Folge 05: Auf einen Espresso mit…
Prof. Christoph Reinhart

Als Gewinner des Fraunhofer-Bessel-Forschungspreises der Humboldt-Stiftung ist Professor Christoph Reinhart für einen Forschungsaufenthalt ans Fraunhofer ISE gekommen. Er arbeitet als Bauwissenschaftler und Architekturpädagoge am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und beschäftigt sich dort vor allem mit nachhaltigem Bauen und Umweltmodellierung. Für die Reihe „Auf einen Espresso mit…“ sprach er mit uns über spannende Projekte, urbane Landwirtschaft und seine persönliche Motivation.  Mehr zu Christoph Reinharts Forschungsaufenthalt am Fraunhofer ISE lesen Sie in dieser News.

Interview: Claudia Hanisch | Editorial Team Innovation4E
Kamera, Schnitt und Ton: Simone Ringelstein | Editorial Team Innovation4E

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Folge 04: Auf einen Espresso mit…
Claudio Ferrara

In unserer Serie »Auf einen Espresso mit…« treffen wir uns regelmäßig mit interessanten Personen aus dem Umfeld der erneuerbaren Energien. Claudio Ferrara ist diplomierter Architekt und Physiker und mit dieser Qualifikation Experte im Bereich der bauwerkintegrierten Photovoltaik. Im Interview berichtet er über seine interessanten Projekte am Fraunhofer ISE und schildert – wie langsam Tradition in unserer Espresso-Serie – was er als Energieminister zuerst tun würde, wie die Pariser Klimaziele noch erreicht werden können und welche Technologie ihn, bei aller Begeisterung für die erneuerbaren Energien, abseits der PV am meisten fasziniert.

Interview und Schnitt: Simone Ringelstein | Editorial Team Innovation4E
Ton und Kamera: Timo Sigurdsson | Editorial Team Innovation4E

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Wärmeübertrager mit Drahtstrukturen: Ein besseres Design für luftgekühlte Kondensatoren?

Wärmeübertrager mit Drahtstrukturen: Ein besseres Design für luftgekühlte Kondensatoren?

Luftgekühlte Kondensatoren für die Trockenkühlung werden meist durch verschiedene Arten von Lamellen in ihrer Oberfläche vergrößert- zum Beispiel in Form von geschlitzten, wellenförmigen oder versetzten Lamellen. Diese Lamellen werden aus Blechen gefertigt und durch einen Fügeprozess an die Rohrwände kontaktiert. Die mögliche Vergrößerung der Oberfläche liegt dabei in der Größenordnung der verwendeten Bleche. Um diese Oberfläche noch weiter zu vergrößern, ohne dabei mehr Material zu verwenden, können feine Drahtstrukturen statt Metallblechen als Lamellen verwendet werden. Die Durchmesser der Drahtstrukturen sind im Bereich von 50 bis 250 µm. Zudem kann durch die regelmäßige Unterbrechungen der Strömungsgrenzschicht und die kleinen Dimensionen der Drahtstrukturen ein sehr hoher Wärmeübergangskoeffizient erreicht werden.

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Großer Bahnhof für Innovationen: das MATS-Kraftwerk in Ägypten

Ende Februar wurde in der City of Science and Technology im ägyptischen Borg El Arab bei Alexandria das »Multipurpose Applications by Thermodynamic Solar«, kurz »MATS«- Kraftwerk eingeweiht. Das solarthermische Kraftwerk, welches das erste seiner Art darstellt, wurde im Rahmen des Projektes von Forschungszentren und Industriepartnern aus Italien, Frankreich, UK, Deutschland und Ägypten entwickelt. Projektleiter Martin Karl war als Vertreter des Fraunhofer ISE, das das Projekt wissenschaftlich begleitet hat, bei der feierlichen Einweihung dabei.

Das MATS-Kraftwerk, basierend auf Parabolrinnenkollektoren mit einer Kollektorfläche von 10.000 m², liefert eine elektrische Leistung von 1 MW. Es deckt auf Abruf den Strombedarf von mehr als 1.000 Menschen und kann durch Nutzung der Abwärme täglich etwa 250.000 Liter Wasser entsalzen.
Das MATS-Kraftwerk, basierend auf Parabolrinnenkollektoren mit einer Kollektorfläche von 10.000 m², liefert eine elektrische Leistung von 1 MW. Es deckt auf Abruf den Strombedarf von mehr als 1.000 Menschen und kann durch Nutzung der Abwärme täglich etwa 250.000 Liter Wasser entsalzen.

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